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Was ist Ju-Jutsu Hier gibt´s ein informatives Video
zum Ansehen - Thema: Ju Jutsu - effektive Selbstverteidigung
Ju-Jutsu ist die moderne Selbstverteidigung für die Praxis des
täglichen Lebens, optimal, leicht erlernbar und vielseitig anwendbar.
Doch angefangen hat es nach der Jahrhundertwende in Europa mit dem Jiu-Jitsu,
der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die in ihm enthaltenen
Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt
und spezialisiert. Für eine umfassende Selbstverteidigung ist jede
dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben. Die Vollkommenheit
liegt in der Zusammenfassung zu einem System.
Erst um die Jahrhundertwende wurde das Ju-Jutsu - insbesondere durch
Matrosen eingeführt - auch in Europa als Jiu-Jitsu bekannt. Die
Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und
Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand
sozusagen ein "europäisches Jiu-Jitsu", eine Art Verteidigung,
bei der wenig vom "nachgebenden" oder "ausweichenden"
Prinzip zu erkennen war.
Das "Europäische Jiu-Jitsu" war als nicht mehr zeitgemäß
anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen.
Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata"
das Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt,
die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung
zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch
und Werner Heim gelungen, so daß im Jahre 1969 das Ju-Jutsu offiziell
eingeführt wurde.
Das Ju-Jutsu beinhaltet mehr, als der Name allein zu erkennen gibt.
"Ju" bedeutet nachgeben oder ausweichen, "Jutsu"
Kunst oder Kunstgriff. Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben
bzw. Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen. Falls erforderlich,
kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit Atemi-Techniken abgewehrt
werden. Dieses "ökonomische Prinzip", nämlich "mit
geringstem Aufwand eine größtmöglichen Nutzen zu erzielen",
gilt als der übergeordnete Begriff, unter den sich die Bewegungsprinzipien
der Budo-Disziplinen subsumieren. Die Techniken wurden aus den bekannten
Budo-Disziplinen Judo, Karate und Aikido ausgewählt. Alle können
in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit
angewendet werden. |